Jungakademiker Fynn Christian Bollhöfer erhält Energy Award 2018

Die Energiebranche sieht sich durch die Umsetzung der Energiewende vor enorme Herausforderungen gestellt. Eine besondere Verantwortung kommt hierbei auf die Fachkräfte von morgen zu. Fynn Christian Bollhöfer, Absolvent der Elektrotechnik und Technischen Informatik an der Hochschule OWL, wurde für seine herausragende Abschlussarbeit zur Entwicklung eines Energiemanagementsystems nun mit dem Energy Award 2018 ausgezeichnet.

Die Energiebranche sieht sich durch die Umsetzung der Energiewende vor enorme Herausforderungen gestellt. Eine besondere Verantwortung kommt hierbei auf die Fachkräfte von morgen zu.  Fynn Christian Bollhöfer, Absolvent der Elektrotechnik und Technischen Informatik an der Hochschule OWL, wurde für seine herausragende Abschlussarbeit zur Entwicklung eines Energiemanagementsystems nun mit dem Energy Award 2018 ausgezeichnet.

Das Unternehmen Westfalen Weser Energie fördert junge Akademiker, die besondere Leistungen in ihren Abschluss- oder Projektarbeiten rund um das Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energie gezeigt haben. Auch in diesem Jahr hat der Energiedienstleister den wissenschaftlichen Nachwuchs für hervorragende Arbeiten mit dem Energy Award ausgezeichnet. Einer der Preisträger ist Fynn Christian Bollhöfer, Absolvent der Elektrotechnik und Technischen Informatik an der Hochschule OWL.

In seiner Masterarbeit befasste sich Bollhöfer mit der Entwicklung eines Energiemanagementsystems, das darauf abzielt, den Energieverbrauch besser an die lokale Erzeugung aus regenerativen Anlagen anzupassen. Durch die Sektorkopplung von elektrischer und thermischer Energie kann die thermische Speicherkapazität eines Gebäudes als Kurzzeitspeicher genutzt werden. Dazu wird die lokale Erzeugung einer Photovoltaikanlage sowie der Bedarf der Wärmepumpe und der elektrische Verbrauch prognostiziert, die Betriebszeiten der Wärmepumpe unter Einhaltung der Temperaturgrenzen optimiert und die Wärmepumpe nach dem erstellten Fahrplan betrieben. Das Ziel dieser Optimierung ist ein kostengünstiger Betrieb. Insgesamt konnte während der Validierung des Systems der Anteil der Energie aus der Photovoltaik am Energieverbrauch der Wärmepumpe auf 43,3% gesteigert werden.

„Zukunftsideen sind im Zusammenhang mit der Energiewende für Unternehmen und Kommunen gleichermaßen gefragt. Eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis ist dabei genauso wichtig, wie gut motivierte und mutige junge Menschen“, machte Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, bei der Preisverleihung deutlich. Die Nutzung erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und die Sektorkopplung sind für Nahrath dabei die Schlüsselthemen, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Alle Hochschulen und Institute, die sich am Wettbewerb beteiligten, bieten eine hohe Praxisnähe und eine enge Verflechtung mit der Wirtschaft durch Praxissemester oder Studien- und Abschlussarbeiten, die oft in Zusammenarbeit mit Unternehmen durchgeführt werden.

In diesem Jahr wurden insgesamt vier Masterarbeiten, zwei Bachelorarbeiten sowie eine Projektarbeit von der Jury ausgezeichnet. Für ihre herausragenden Leistungen erhielten die Preisträger jeweils 1.500 Euro.

Quelle: Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG