Kein "Learning by doing” - 120 Berechnungs- und Simulationsübungen

Prof. Dr.-Ing. Joachim Vester veröffentlicht erstes Buch zur Software "MICRO-CAP"

Lemgo (hs-owl). "Es ist die erste Publikation zum Computer-Programm MICRO-CAP", dessen ist sich Autor Prof. Dr. Ing. Joachim Vester vom Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sicher. Gleichzeitig ist es auch sein erstes veröffentlichtes Buch - Titel: "Simulation elektrischer Schaltungen mit MICRO-CAP". Seit drei Monaten ist das praxisorientierte, 316 Seiten starke Buch im Handel erhältlich und soll vor allem Studierende erreichen.

Das Programm zur Visualisierung und Simulation von elektronischen Schaltkreisen, MICRO-CAP, gibt es bereits seit 1982 in immer neuer Auflage. Es ist der Schritt zwischen der ersten Zeichnung eines Schaltplans und dem Bauen. Alle Komponenten im Rechner können virtuell dargestellt und ausgewertet werden. So kann eine Fehlerquelle schnell und materialsparsam gefunden werden. Bei der Bedienung des Programms habe sich in dieser Zeit nichts gravierend verändert, so Vester. Aber die Leistungsfähigkeit sei stetig gestiegen.

Ohne eine Einführung in die Software hieß es bisher "Learning by doing". Bei Problemen oder Fragen standen die Anwender häufig alleine da. Das soll sich mit dem Buch von Prof. Vester ändern. Das Buch richtet sich vor allem an Studierende und Ingenieure, die sich selbständig mit der Software auseinander setzen möchten. Vester: "Es soll nicht nur eine Bedienungs-Anleitung sein, sondern durch viele Übungen und Beispiele auch grundlegendes Hintergrundwissen vermitteln."

Der MICRO-CAP-Experte an der Hochschule OWL wird sein Buch zwar auch gelegentlich in seine Praktika für Studierende einbinden, zur Pflichtlektüre solle es jedoch nicht werden.

"Simulation elektrischer Schaltungen mit MICRO-CAP" gibt es im Handel für 29,90 Euro. Mitglieder der Hochschule OWL bekommen das Buch aber auch direkt beim Autor im Büro für 21,90 Euro.