Studierende entwerfen Mehrzweckraum für Klinik: Beste Idee wird realisiert

Einen modernen Kommunikationsraum für die Hellweg-Klinik in Oerlinghausen – das war der Wunsch der Klinikleitung, die deshalb zu Beginn des Sommersemesters 2013 einen Studierendenwettbewerb am Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur an der Hochschule OWL ausgeschrieben hatten. Jetzt wurden die besten Studierendenentwürfe prämiert.

Einen modernen Kommunikationsraum für die Hellweg-Klinik in Oerlinghausen – das war der Wunsch der Klinikleitung, die deshalb zu Beginn des Sommersemesters 2013 einen Studierendenwettbewerb am Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur an der  Hochschule Ostwestfalen-Lippe ausgeschrieben hatten. Jetzt wurden die besten Studierendenentwürfe prämiert: Den ersten Preis und damit 500 Euro hat Bettina Heckmann gewonnen vor Svetlana Mironova- Karatay (300 Euro) und Julia Pietsch (200 Euro).

Bei der Preisverleihung am vergangenen Freitag auf dem Detmolder Campus gratulierten den Preisträgern Heike von Loh, Geschäftsführerin der Hellweg Klinik Oerlinghausen, sowie Dr. med. univ. Solmaz Golsabahi-Broclawski, Ärztliche Direktorin der Hellweg Klinik. Insgesamt hatten 17 Studierende an dem Wettbewerb teilgenommen, 13 davon vertieften ihren Beitrag zur Bachelor-Thesis. Betreut wurden sie dabei von Professor Ulrich Nether vom Lehrgebiet Produktdesign und Ergonomie im Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur.

Die Hellweg-Klinik Oerlinghausen gehört zum Johanneswerk und ist eine Fachklinik für Psychotherapie und Suchtmedizin. Der größte Teil des Gebäudekomplexes stammt laut Professor Nether aus dem Jahr 1966. „Die Klinikleitung sieht Handlungsbedarf und möchte das Haus ins Jahr 2013 holen und in einen interkulturellen Kontext stellen“, so Nether weiter. „Daher sollen auch in der Innenraumgestaltung neue Wege beschritten werden.“ Aus der Kooperation mit dem Fachbereich Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur wünsche sich die Klinik entsprechende Impulse und Lösungsansätze. Aus diesem Anlass schrieb sie für das Sommersemester 2013 für einen beispielhaften Bereich diesen exklusiven Wettbewerb aus. Gesucht wurde eine innenarchitektonische raumgestalterische Lösung für den Veranstaltungsraum mit Umsetzungsqualität. In die Entwürfe einbezogen werden sollten der Raum selbst, die Vorbereiche und Austritte. Gewünscht und besondere Herausforderung zugleich waren Konzepte, die den unterschiedlichen Nutzungen gerecht werden, dem Kontext entsprechen und dem Raum einen eigenständigen lebendigen Charakter und Atmosphäre verleihen.