Von OWL in die ganze Welt

Ein Auslandssemester während des Studiums ist die beste Möglichkeit, um über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Immer mehr Studierende nutzen diese wertvolle Erfahrung. Die Hochschulgesellschaft Ostwestfalen-Lippe e.V. unterstützt die Studierenden der Technischen Hochschule OWL bei diesem Vorhaben und hat in diesem Wintersemester vier von ihnen mit dem „go overseas“-Stipendium ausgezeichnet.

Die Hochschulgesellschaft Ostwestfalen-Lippe e.V., der Förderverein der Technischen Hochschule OWL, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ausbildung der Studierenden ideell und materiell zu unterstützen. In diesem Zusammenhang vergibt sie jährlich Auslandsstipendien an besonders qualifizierte Studierende, um ihnen internationale Kompetenzen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. „Die Stipendien dienen der Finanzierung eines Studien- oder Praxisaufenthaltes im außereuropäischen Ausland. Damit wollen wir helfen, die kostenintensiven Studienaufenthalte in Übersee zu ermöglichen“, erklärt Professor Andreas Niegel, Vorstandsvorsitzender der Hochschulgesellschaft.

In diesem Wintersemester hat die Hochschulgesellschaft vier Studierende mit dem „go overseas“-Stipendium ausgezeichnet. Für die beiden Studierenden der Medienproduktion, Alissa Kreh und Conrad Dreyer, geht es im Januar nach Südkorea an die Korea National University of Arts. Die angehende Innenarchitektin Lisa Kostyra reist nach Kolumbien und wird dort die Universidad de la Salle in Bogotá besuchen. „Von meinem Auslandssemester erhoffe ich mir, mein Spanisch weiter zu vertiefen und meine letzten Module zu absolvieren, um anschließend mein Thesisprojekt in Kolumbien zu beginnen“, so die Detmolder Studentin. Auch für Sandra Thießen, Masterstudentin in Life Science Technologies, geht es bald über den großen Teich: „Anfang Februar geht es für mich in die Nähe von Sydney, an die University of Newcastle. Dort werde ich ein Auslandssemester im Bereich ‚Food Science‘ verbringen.“

Die Auslandsstipendien geben die Möglichkeit, andere Mentalitäten und Kulturen kennenzulernen, ernst zu nehmen und sich konstruktiv mit sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen. „Neben der fachlichen Qualifikation geht es auch darum, die Studierenden für Kultur und Wertefragen zu sensibilisieren. Sie lernen durch ihre Auslandsaufenthalte, in globaler Dimension und Verantwortung zu denken und zu handeln. Und sie profitieren auch nach ihrer Rückkehr von den zahlreichen Kontakten ins Ausland“, so Professor Niegel.

Studierende der TH OWL können sich zweimal im Jahr für das „go overseas“-Stipendium bewerben. Koordiniert wird die Vergabe der Stipendien von Maryse Niemeier vom International Office. Die Auswahlgespräche führen Klaus Drücker (Vorstand der Sparkasse Lemgo), Dr. Ralf Gärtner (Geschäftsführer der Protiq GmbH) und Professor Sven Hinrichsen (TH OWL) als Mitglieder des Vorstands der Hochschulgesellschaft. Interessierte sollten überdurchschnittlich gute akademische Leistungen, ein hohes Verantwortungsbewusstsein, gesellschaftliches Engagement und viel Eigeninitiative vorweisen können.