PROJEKT-STECKBRIEF:
Darum geht's: In diesem Projekt werden Spiele und Simulationen für die Bereiche Training, Bildung und Integration entwickelt und für die Nutzung bereit gestellt. Dabei werden technisches Lernen, interkultureller Austausch und Motivation für Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik (STEM) vermittelt.
Projektteam: Studierende der Master-Studiengänge Information Technology, Elektrotechnik und Mechatronische Systeme sowie teilnehmende Schüler:innen der gymnasialen Oberstufe
Betreuende Lehrpersonen: Prof. Guido Falkemeier, Prof. Rainer Rasche, Prof. Josef Löffl
Partner: HI-SCORE Hannover, Lippe Bildung eG, Institut für Wissenschaftsdialog
PROJEKT-LOG:
EINTRAG 1
Exkursion: Das Projektteam und weitere Teilnehmende besuchten Mitte Oktober das interaktive Videospielmuseum HI-SCORE Hannover. Es zeigt eine beeindruckende Sammlung von Spielkonsolen, Handhelds und Arcade-Automaten aus den vergangenen 50 Jahren.
Die Exkursion wurde vom Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik sowie dem Institut für Wissenschaftsdialog im Rahmen des Transferjahres 25 organisiert. Studierende aus dem Fachbereich Medienproduktion und dem Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik tauchten dabei einen halben Tag lang in die Geschichte, Technik und Kultur der Videospiele ein. Nach einer informativen Führung durch die Ausstellung durften die Teilnehmenden selbst aktiv werden und sich an Konsolenklassikern wie auch modernen Systemen ausprobieren.
„Das Thema Gaming ist eine wichtige Schlüsselkomponente, um auch in Zukunft Begeisterung für die MINT-Fächer zu generieren“, berichtet Dekan Professor Dr. Rainer Rasche. „Wir mussten die Studierenden am Ende fast vom Controller trennen – so groß war die Begeisterung“, ergänzt Professor Dr. Josef Löffl vom Institut für Wissenschaftsdialog mit einem Augenzwinkern. Die beiden betreuenden Professoren ließen es sich selbstredend nicht nehmen, selbst mitzuzocken.
Neben Spielspaß und Nostalgie stand vor allem der wissenschaftliche Austausch im Vordergrund: Videospiele bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte – sowohl technisch als auch kulturell. Im Gespräch mit dem Museumsteam wurden bereits Ideen für Abschlussarbeiten und gemeinsame Projekte entwickelt, die den Grundstein für zukünftige Kooperationen legen.
„Ein besonderer Dank gilt Marko Silbermann, dem Geschäftsführer des HI-SCORE und Vorstand des Gaming in Niedersachsen e. V., für die herzliche Betreuung und die spannenden Einblicke hinter die Kulissen der Ausstellung“, betont das Orgateam.
28.10.25, geschrieben von Jan Pilgrim
