Water Harmony - Harmonising water related graduate education

Projektleitung: Prof. Dr. Harsha Ratnaweera (NMBU, Norwegen)
Teilprojekt an der HS OWL: Fachgebiet Wassertechnologie in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Biologische Abwasserreinigung und -verwertung
Kooperation: Norges miljø- og biovitenskaplige universitet (NMBU), Aas, Norwegen
Uniwersytet Warminsko-Mazurski w Olsztyne, Olsztyn, Polen
Naciolalniy Tehnichniy Universitet Ukraini Kiivsky Politehnic, Kiew, Ukraine
Ukrainian State University of Chemical Technology, Dnipropetrovsk, Ukraine
Cherkassy State Technological University, Cherkassy, Ukraine
University of Jaffna, Jaffna, Sri Lanka
University of Peradeniya, Peradeniya, Sri Lanka
Shandong Jianzhu University, Jinan, China
Qingdao Technological University, Qingdao, China
Förderung: Europäische Union (Erasmus+ Programm)
Laufzeit: 2015-2018
Link:http://www.waterh.eu/

Hintergrund

Die Ausbildung von Studierenden im Bereich Wasserqualität und Wasserreinhaltung ist ein wichtiges Element für die zukünftige Sicherung unserer wichtigsten Lebensgrundlage. Dem wird heute schon in vielen Ländern Rechnung getragen, allerdings orientiert sich die Ausbildung bislang vielfach an den nationalen Randbedingungen und Prioritätensetzungen. Hier setzt das Projekt „Water Harmony“ an, in dem 10 Universitäten und Hochschulen aus 6 verschiedenen Ländern zusammenarbeiten, um harmonisierte Lehrinhalte und –konzepte insbesondere für die Graduiertenausbildung, also für Masterstudierende und Doktoranden, zu entwickeln.  

 

Zielsetzung

Ziel des Projektes ist die Entwicklung von verbesserten Lehr- und Lernmethoden und -konzepten im Bereich Wasserqualität und Wasserreinhaltung auf der Basis einer umfassenden Bestandsaufnahme von „Best Practice“ Beispielen. Die Ergebnisse sollen zunächst den beteiligten Universitäten zugutekommen, und danach anderen interessierten Institutionen zur Verfügung gestellt werden. An den außereuropäischen Partneruniversitäten sollen zudem die Praxisnähe und die Voraussetzungen für die Auftragsforschung gestärkt werden.

 

Projektbausteine

Das Projekt umfasst eine Reihe von Arbeitspaketen, die nachfolgend stichwortartig umrissen werden:

  • Review der existierenden Curricula an den beteiligten Universitäten; Definition von „Best Practices“ in Bezug auf Lehrinhalte, Unterrichtsmethoden und Lehrmaterialen; Entwicklung von 6 ausgewählten Kursen einschließlich E-learning Elementen und Qualitätskontrollen.
  • Erweiterung der Laborausstattung bei den außereuropäischen Partneruniversitäten zur Stärkung der Praktikumsanteile in den jeweiligen Kursen.
  • Anwendung und Bewertung der neuen Lehrmaterialen durch Mitarbeiter und Studierende aller Universitäten.
  • Training von Mitarbeitern der außereuropäischen Partneruniversitäten hinsichtlich der optimalen Betreuung von Studierenden und der Nutzung der technischen Ausstattung für die Durchführung von Auftragsforschungsprojekten.
  • Förderung der Praxisnähe der Ausbildung an den außereuropäischen Partneruniversitäten durch Anleitung zur Einführung studentischer Praxisphasen und beratende Unterstützung bei der Einwerbung von Forschungsprojekten sowie der Etablierung von Praxiskontakten.

 

Im Laufe des Projektes werden Treffen an allen beteiligten Universitäten stattfinden; in Höxter wird dies im April 2017 der Fall sein. Darüber hinaus wird es zu einem Austausch von 22 Mitarbeitern zwischen den EU-Partnern und den Universitäten aus der Ukraine kommen, und es werden insgesamt 111 Stipendien für den Austausch von Studierenden mit einer Dauer von 3 Wochen bis 1 Jahr vergeben.

 

Die Projektbeschreibung kann hier heruntergeladen werden.