Modellierung der Gewässergüte der Bega unter Berücksichtigung der Durchführung von Maßnahmen zur Kanalnetzsteuerung für das Entwässerungssystem der Stadt Lemgo

Projektleitung:Prof. Dr.-Ing. Joachim Fettig
Förderung:Stadt Lemgo
Kooperation:       
Ingenieurbüro IWUD – Ingenieure für Wasser, Umwelt und Datenverarbeitung GmbH, Höxter
Westfälisches Umwelt Zentrum Höxter (WUZ)
Institut für technisch-wissenschaftliche Hydrologie GmbH (ITWH), Hannover
Laufzeit:2008-2011

Hintergrund

Im Zeitraum April 2001 bis November 2004 wurde von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe (vormals Fachhochschule Lippe und Höxter) für das MUNLV NRW die Anwendung des ATV-Gewässergütemodells erprobt. Wesentliches Untersuchungsziel der Projekte war die Beurteilung des Gütemodells bezüglich der Eignung für die Behörden des Landes beim Einsatz im Rahmen des wasserwirtschaftlichen Vollzugs, insbesondere im Zusammenhang mit der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. In Verbindung mit diesen Ergebnissen ergab sich die Fragestellung, in welchem Umfang und mit welchen Auswirkungen sich die Gewässergüte durch den Einsatz einer Kanalnetzsteuerung im Vergleich oder in Kombination mit anderen Maßnahmen verbessern lässt.

Ziele

Als Erweiterung und Fortführung der bisherigen Projekte sowie unter Nutzung der in den vorhergegangenen Projektphasen erstellten Datensätze des Gewässergütemodells für die Bega wurde im Rahmen dieses Projektes untersucht, in welchem Umfang durch eine Kanalnetzsteuerung vorhandene Retentionsvolumina aktiviert werden können, um die Gewässerbelastung zu reduzieren und damit die Gewässergüte der Bega zu verbessern.

Methoden

Die Untersuchungen zur Kanalnetzsteuerung orientierten sich weitgehend an dem Merkblatt DWA-M 180 „Handlungsempfehlungen zur Planung der Abflusssteuerung in Kanalnetzen“. Der Nachweis der Gewässergüteverbesserung infolge von Maßnahmen zur Kanalnetzsteuerung erfolgte durch die Anwendung des DWA-Gewässergütemodells

Die Projektbeschreibung können Sie hier herunterladen.