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Digitalisation of water industry by innovative graduate water education (DIGIWATER)

Projektleitung:

Prof. Dr. Harsha Ratnaweera (Norges miljø og biovitenskaplige universitet, Norway)

Kooperation:

Technische Hochschule OWL (Germany),

Istanbul Teknik Universitesi (Turkey),

Sumaqua (Belgium),

KU Leuven Katholieke Universiteit Leuven (Belgium),

Doscon (Norway),

University of Cyprus (Cyprus),

Universitatea Danubius Galati (Romania),  

SmarTech Automation SRL (Romania),

MEMSIS (Turkey),

I.A.CO. Environmental & Water Consultants (Cyprus),

Stadtentwässerungsbetrieb Paderborn (Germany),

European Water Association (Germany)

Förderung:

Europäische Union, Water Harmony Erasmus+

Laufzeit:2021-2023

Hintergrund

Digitalisierung spielt in der Wasserwirtschaft wie in vielen anderen Brachen eine immer wichtigere Rolle. Oft mangelt es jedoch am Wissensaustausch zwischen Fachexpert:innen und (Technologie-) Unternehmen. Auf der einen Seite fehlen Kenntnisse im Bereich digitaler Technologien, andererseits herrscht ein Wissensdefizit bezüglich komplexer Systeme und zukünftigen Herausforderungen in der Wasserwirtschaft. Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft bleiben dadurch unentdeckt. Im Projekt DigiWater arbeiten sechs Universitäten mit sechs KMU sowie einer international agierenden NGO zusammen. Die Projektpartner stammen aus den Ländern Norwegen, Deutschland, Belgien, Türkei, Zypern, Rumänien wodurch der Wissensaustausch nicht nur zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gefördert wird, sondern auch auf internationaler Ebene. 

Zielsetzung

Langfristig sollen dadurch digitale Innovationen im Wassersektor gefördert werden. Bei den konkreten Projektzielen handelt es sich um folgende Aspekte: 

  • Entwicklung neuer, innovativer und multidisziplinärer Lehr- und Lernansätze für den Einsatz in Masterstudiengängen (graduate courses). Dabei steht die Verwendung multidisziplinärer Lehrpläne im Fokus, bei denen mit digitalen Lernwerkzeugen und virtuellen Einrichtungen gearbeitet werden soll.
  • Förderung des Unternehmertums und der unternehmerischen Fähigkeiten von Hochschullehrern und Unternehmensmitarbeitern durch Innovationscamps und 
  • Förderung des Austauschs, des Wissensflusses und der gemeinsamen Schaffung von Wissen durch die Entwicklung von Kursinhalten. 

Aktueller Stand

Projektstart war im Frühjahr 2021 und ein erstes Projekttreffen konnte im November 2021 in Oslo stattfinden. Es wurde eine Stakeholderumfrage durchgeführt, um den Bedarf sowie Defizite bezüglich der Digitalisierung im Wassersektor in den unterschiedlichen Bereichen festzustellen (Wissenschaft, Unternehmen, Gesellschaft und Verwaltung). Anhand der Ergebnisse wurde eine Roadmap erstellt, die als Grundlage für weitere Aktivitäten im Projekt dient. Im Herbst 2022 hat in Belgien das erste Innovation Camp mit dem Fokus Big Data und IoT für Studierende der Partneruniversitäten stattgefunden. Dabei wurde in kleinen Teams 4 Tage lang an einer von den Studierenden selbst ausgedachten Innovation gearbeitet. Auch zwei Masterstudierende der TH OWL haben sich mit ihren Ideen und ihrer Kreativität eingebracht. Begleitet wurde das Innovation Camp von Impulsvorträgen zu unterschiedlichen Fragestellungen. Von der TH OWL wurde ein Vortrag zu folgendem Thema gehalten: Virtual Tours – Transfer of Knowledge with 360° images.

Ein weiteres Innovation Camp ist für 2023 in Instanbul geplant und soll dem Bereich Cybersecurity gewidmet werden. Zu den Oberthemen IoT, Big Data sowie Cyber Security sollen im Rahmen des Projektes außerdem Kursinhalte entwickelt werden, die auf eine online Lernplattform zur Verfügung gestellt werden. 

Die Projektbeschreibung kann hier heruntergeladen werden.

Hier geht es zur Projekthomepage.