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Regenbogen-Flaggen symbolisieren wertschätzendes Zusammenleben in Vielfalt an der TH OWL

Die TH OWL versteht sich als Ort der Kunst-, Kultur-, Wissenschafts- und Meinungsfreiheit. Damit sich der sogenannte ‚freie Geist‘ entfalten kann, folgen wir keinem vorgefassten Weltbild. Vielmehr erheben wir den Anspruch, den wissenschaftlichen Weltzugang zu vermitteln und dabei weltanschaulich neutral zu bleiben. Das umfasst selbstverständlich die individuelle Freiheit der Lebensgestaltung und das Recht auf Meinungsverschiedenheit.

Basis für unser Selbstverständnis ist das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, in dem die Deutschlandfahne optischer Ausdruck des Wertekanons ist. Das Grundgesetz ist unverrückbar die Basis unseres respektvollen und toleranten Zusammenlebens verschiedenster Menschen mit diversen Herkünften, Inklusionsansprüchen, Religionen, Weltanschauungen und Lebensentwürfen.

Zur Semesterbegrüßung hissen wir eine Woche lang die Deutschlandfahne mit dem direkten und ausschließlichen Bezug zum Grundgesetz. Wir unterstreichen diese klare Haltung durch das zusätzliche Hissen der Regenbogenflagge unübersehbar auf allen Campi.

Gelebte Vielfalt umfasst Identitäts- und Meinungstoleranz sowie auch die Bereitschaft, einander selbst dann stets mit Respekt und Offenheit zu begegnen, wenn Weltanschauung und Lebensentwürfe voneinander abweichen oder sich gar diskursiv gegenüberstehen.

Bildung bedeutet vor diesem Hintergrund nicht nur das Erwerben von Fachkenntnissen, sondern das Erlernen der Fähigkeit eines wertschätzenden Zusammenlebens in Vielfalt.  

Bitte nehmen Sie sich in diesem Sinn zum Semesterstart die Zeit, die ersten 19 Artikel des Grundgesetzes zu lesen:  www.bundestag.de

Informationen und Angebote zu Vielfalt und Inklusion finden Sie auf unserer Website

 

Ihr Präsidium

Jürgen Krahl, Nicole Soltwedel, Yvonne-Christin Knepper-Bartel, Stefan Witte und Uta Pottgiesser