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Ramón Glaßl informiert zum Kartellrecht für KMU

Welche Bedeutung hat das Kartellrecht für kleine und mittelständische Unternehmen? Wann können horizontale und vertikale Absprachen zwischen Unternehmen wettbewerbsrechtlich problematisch oder bedenklich werden? Welche Konsequenzen drohen, wenn gegen kartellrechtliche Vorgaben verstoßen wird?

Diese und weitere Fragen adressierte der interaktive Gastvortrag im Modul „Competition Policy“ im Masterstudiengang „Management mittelständischer Unternehmen“, den Ramón Glaßl gehalten hat. Als Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz ist Herr Glaßl ausgewiesener Experte in den Bereichen Kartellrecht, Wettbewerb und Entertainment mit dem Branchenschwerpunkt auf Telekommunikation, Medien und Technologie. Herr Glaßl ist seit 2012 in der Kanzlei Schalast am Standort Frankfurt am Main tätig und seit 2020 als Partner der Kanzlei berufen.

Im Einstieg zum Kartellrecht wurde deutlich, dass sich mögliche Konsequenzen eines kartellrechtswidrigen Verhaltens nicht nur auf Geldbußen oder Schadensausgleich beziehen, sondern auch eventuelle Reputationsschäden nicht zu vernachlässigen sind. Die unterschiedlichen Fallbeispiele, die Herr Glaßl vorstellte, luden zur Diskussion ein, wann ein abgestimmtes Verhalten zwischen Unternehmen den wirksamen Wettbewerb einschränken und unter welchen Umständen bestimmte Kollusionen ökonomisch begründbar dazu beitragen können, Wettbewerb zu fördern und entsprechende Vorteile an Verbraucher weiterzutragen.

Besonders deutlich geworden ist, dass eine Sensibilisierung für möglicherweise wettbewerbsbeschränkende Verhaltensweisen außerordentlich wichtig ist, um frühzeitig und prädiktiv kompetente fachliche Beratung einzuholen.